Beginne mit kleinen Kreisen für Hand‑, Fuß‑ und Schultergelenke, jeweils langsam, gleichmäßig und atmungsverbunden. Spüre, wie Schmierung und Wärme entstehen. Gleite dann in weiche Hüftkreise, als würdest du Wasser in einer Schale ruhig bewegen. Vermeide ruckartige Bewegungen, beobachte Übergänge, halte Gesicht und Kiefer entspannt. Drei Minuten reichen, um Beweglichkeit, Gleichgewicht und wache Aufmerksamkeit anzuregen, bevor du dich dem ersten Gang durch das feuchte Gras widmest.
Setze einen Fuß, atme ein; setze den anderen, atme aus. Hebe, führe, setze, spüre – ein kleiner Rhythmus ohne Eile. Lasse den Blick weich, nimm Farben, Gerüche und den Tritt der Erde wahr. Wenn Gedanken abschweifen, kehre freundlich zum Schritt zurück. Nach wenigen Minuten verändert sich die Qualität des Raums: Geräusche werden strukturierter, die Brust weitet sich, und die Landschaft tritt näher, als würdet ihr euch gegenseitig begrüßen.